2. Mai 2024

Schneider Electric setzt bei HEMS auf EEBUS-Protokoll

Für die Anbindung von Haushalten und Energieversorgung nutzt das neue Home Energy Management System (HEMS) von Schneider Electric die herstellerunabhängige EEBUS-Kommunikationsschnittstelle. Mit dieser ist sichergestellt, dass energierelevante Daten einfach und direkt miteinander ausgetauscht werden können.

HEMS Energiemanagement
© Schneider Electric

Einheitliche Kommunikation dank EEBUS-Software-Stacks

Gemäß §14a Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) müssen große elektrische Verbraucher wie Wärmepumpen, Stromspeicher oder Wallboxen seit Januar 2024 an durch den Energieversorger steuerbar sein. Dabei stellt eine einheitliche und durchgängige Kommunikation zwischen relevanten Geräten im Gebäude untereinander sowie mit den Netzbetreibern eine große Herausforderung dar.

Die in Köln ansässige EEBus Initiative e.V. setzt sich daher bereits seit einigen Jahren für die Entwicklung eines herstellerunabhängigen Kommunikationsstandards im Bereich Energiemanagement ein. Inzwischen gilt das EEBUS-Protokoll als Schlüsselelement der effektiven Umsetzung des §14a EnWG. Die für die Schnittstellen notwendigen Spezifikationen sind für Mitglieder frei zugänglich und ermöglichten auch den Ingenieuren von Schneider Electric die eigenständige Entwicklung der für das HEMS benötigten Schnittstellen (EEBUS-Software-Stack). Deren Interoperabilität und §14a EnWG-Kompatibilität wurde ausführlich in der Testeinrichtung von EEBus, dem Living Lab Cologne, getestet.

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