28. April 2024

400. Energieeffizienz- und Klimaschutz-Netzwerk in Deutschland gestartet

Mit dem Start des 400. Netzwerks erreicht die Initiative Energieeffizienz- und Klimaschutz-Netzwerke (IEEKN) einen weiteren wichtigen Meilenstein. Deutschlandweit nutzen damit mehr als 3.000 Unternehmen die Vorteile der Netzwerkarbeit unter dem Dach der Initiative.

Industrieanlage
© Joran Quinten - unsplash.com

Um den Wirtschaftsstandort Deutschland strategisch zu stärken, stellen Investitionen in Energie- und Ressourceneffizienz einen zentralen Hebel dar. Nur wenn Maßnahmen, Know-how und Finanzmittel entsprechend fokussiert werden, können die Ziele der deutschen Energiewende- und Klimapolitik realisiert und Wirtschaft und Gesellschaft zukunftsfest gestaltet werden. Die jetzt erreichte Zahl von insgesamt 400 angemeldeten Netzwerken in der Initiative Energieeffizienz- und Klimaschutz-Netzwerke ist dabei ein wichtiges Signal. Es zeigt: Immer mehr Unternehmen setzen Maßnahmen rund um Energieeffizienz und Klimaschutz um, bauen ihre Energiewendekompetenz gemeinsam weiter aus und teilen Best-Practice-Erfahrungen miteinander.

Erfolgreiche Netzwerkarbeit

Die Bundesregierung und 21 Wirtschaftsverbände tragen die Initiative Energieeffizienz- und Klimaschutz-Netzwerke und fördern so den Austausch zwischen Unternehmen sowie die konkrete Umsetzung von Maßnahmen in den Betrieben. Mit großem und kontinuierlichem Erfolg: Wie aus dem 7. Monitoring-Bericht der Initiative hervorgeht, sparen die bereits ausgewerteten Netzwerke zusammen pro Jahr rund 7.432 Gigawattstunden (GWh) Endenergie, 9.350 GWh Primärenergie und 2,69 Megatonnen an CO2-Äquivalenten ein. Für ein durchschnittliches Netzwerk liegt die jährliche Ersparnis bei 28,8 GWh Endenergie und 10,4 Kilotonnen an CO2-Äquivalenten.

Seit einer im Mai 2023 in Kraft getretenen Novelle der Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz (EEW) werden Unternehmen, die in der Initiative aktiv sind, nochmals zusätzlich berücksichtigt. Im Modul 5 „Transformationspläne“ gilt für sie eine um zehn Prozentpunkte erhöhte Förderquote. So erhöht sich für Netzwerkunternehmen der maximal mögliche Förderzuschuss für eine anspruchsvolle Zukunftsplanung hin zur Treibhausgasneutralität auf 90.000 Euro.

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