1. Februar 2024

Straßenbeleuchtung: Kommunen sparen pro Jahr über 9.600 Tonnen CO2 ein

Im vergangenen Jahr hat das Nürnberger Energieunternehmen N‑ERGIE gemeinsam mit 17 Städten und Gemeinden in der Region rund 4000 Leuchten auf LED umgestellt, wodurch pro Jahr etwa 280 Tonnen CO2 eingespart werden.

Straßenbeleuchtung
© N-Ergie

Die in den  17 Kommunen eingebauten, sogenannten AstroDIM-Leuchten sind so programmiert, dass ihre Leuchtkraft der jeweiligen Tages- und Jahreszeit entspricht; über eine Zwischenstufe reduziert sich die Leistung in der Nacht auf 35 Prozent – optimale Einsparung bei voller Funktionalität. Eine Umstellung auf diese zweite LED-Generation mit mehrstufiger Nachtabsenkung bietet insgesamt deutlich mehr Einsparpotenzial als eine zeitliche Einschränkung der Straßenbeleuchtung.

LED-Straßenbeleuchtung: Eine Erfolgsgeschichte seit 2004

Seit 2004 wurden von der N‑ERGIE rund 133.000 Leuchten in über 250 Kommunen auf LED-Technik umgerüstet. Damit sind über alle Orte und Gebiete hinweg, die die N‑ERGIE in Sachen Straßenbeleuchtung betreut, mittlerweile 96 Prozent aller Leuchten auf LED-Technik umgestellt. Pro Jahr werden so über alle diese Kommunen hinweg gut 23 Millionen Kilowattstunden Strom eingespart werden. Damit werden jährlich über 9.600 Tonnen CO2 eingespart.

In der Gesamtbilanz heißt das: Seit 2004 konnten insgesamt 196 Millionen Kilowattstunden Strom eingespart werden – das bedeutet es wurden über 90.000 Tonnen weniger CO2 erzeugt, als es bei alten Leuchten der Fall gewesen wäre. Zum Vergleich: Ein Hektar Wald speichert pro Jahr 10 bis 13 Tonnen CO2.

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