30. April 2024

Kia Charge knackt Marke von 100.000 Abonnenten

Kia hat im September 2021 parallel zur Einführung seines ersten reinen Elektromodells EV6 den Ladeservice Kia Charge gestartet, mit dem Kia Europe alle Ladeaktivitäten für Privat- und Geschäftskunden bündelt.

KIA Ladeinfrastruktur
© KIA

Zweieinhalb Jahre später hat der Kia-Dienst jetzt die Zahl von 100.000 Abonnenten überschritten. 60 Prozent aller Käuferinnen und Käufer von Kia-Elektrofahrzeugen nutzen den Ladeservice, der Zugang zu mehr als 700.000 Ladepunkten in 28 europäischen Ländern bietet. Insgesamt wurden bereits mehr als zwei Millionen Ladevorgänge per Kia Charge App oder Chipkarte durchgeführt. Der Service ist Teil der Kia-Strategie, mehr Menschen elektrisches Fahren zu ermöglichen, und gewährleistet, dass Kia-Kunden bei ihren Fahrten mit dem Elektroauto die bestmöglichen Technologien und Services zur Verfügung stehen.

Die Konditionen

In Deutschland stehen Kia Charge-Kunden gut 130.000 Ladepunkte zur Verfügung, das entspricht 99 Prozent aller öffentlichen Ladestationen. Zur Wahl stehen hier zwei Tarife: Kia Charge Easy ohne monatliche Grundgebühr (einmalige Aktivierungsgebühr: 7,49 Euro) und Kia Charge Advanced für 4,99 Euro pro Monat (keine Aktivierungsgebühr). Der Easy-Tarif ist auf Stadtpendler und Plug-in-Hybrid-Fahrer zugeschnitten, die ihr Fahrzeug in der Regel zu Hause laden. Der Advanced-Tarif richtet sich an diejenigen, die häufiger längere Strecken fahren und öffentliche Ladestationen intensiv nutzen. Mit diesem Tarif tanken die Kunden an allen Chargern zum einheitlichen Festpreis, der in der Regel niedriger ist als beim Ad-Hoc-Laden. Preisunterschiede gibt es nur zwischen den Leistungsklassen: dem Laden mit Wechselstrom (AC), dem schnelleren Gleichstromladen (DC) sowie dem Ultraschnellladen. Die Nutzer erhalten monatlich eine transparente Abrechnung, in der sämtliche Ladevorgänge – wie auch in der Kia Charge-App – übersichtlich aufgelistet sind.

Integrierter Routenplaner

Unterstützt wird Kia Charge durch den EV-Routenplaner der Marke, mit dessen Hilfe das Navigationssystem des Fahrzeugs Ladestationen entlang der Route erkennt und sie automatisch als Wegpunkte hinzufügt. Durch diese vernetzte Lösung lassen sich auch „Points of Interest“ an der Strecke anzeigen, um dem Fahrer weiteren Komfort zu bieten und das Ladeerlebnis insgesamt zu verbessern. Die Kia Charge App und das Infotainmentsystem des Fahrzeugs nutzen die gleiche Karte, so dass alle Ladepunkte unabhängig vom verwendeten Tool auffindbar sind.

Weitere Lösungen in der Entwicklung

Mit Blick auf die Zukunft entwickelt das Unternehmen weitere Lösungen, die es den Kunden ermöglichen, mit Kia Charge das Aufladen ihres Elektrofahrzeugs zu Hause oder am Arbeitsplatz zu steuern sowie die Vorteile des bidirektionalen Ladens wie Vehicle-to-Grid (V2G) und Vehicle-to-Home (V2H) zu nutzen. Mit einem Pilotprojekt in den Niederlanden wird zurzeit untersucht, wie das Kia Charge-Angebot durch Solarmodule, Energie von Vattenfall und intelligentes Laden (V1G) erweitert werden kann. Ziel ist es, das tägliche Ladeerlebnis zu verbessern, für das Laden „grüne“ Energie zu nutzen und die Überlastung des Stromnetzes während der Nutzungsspitzen zu verringern.

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